Wenn sie so da liegen, auf dem Sand dösen, könnten man meinen, dass sich sich sehr, sehr oft langweilen.

Wenn sie nicht gerade durchs Wasser schnellen auf der Jagd nach Fisch oder ihre Jungen großziehen, dösen sie wahnsinnig gern an Land.  Denn Fische jagen, aber auch der Lärm des Menschen an Land und auf dem Wasser  bedeuten viel Stress für die Tiere.

Woosch!

Aber langweilen sie sich wirklich? Wir können uns das nicht vorstellen, denn es gibt ständig etwas zu entdecken. Stell dir vor, du bist eine Robbe und liegst da so.

Du?

Du würdest die Krabben sehen. Wie auch die Robben, lieben sie das Meer, kommen aber auch ans Land.  Das Beste an den Zehnfußkrebsen (so heißen sie, weil sie vier Beinpaare und ein Scherenpaar haben): Sie haben Augenstiele. Diese können sie unabhängig voneinander bewegen. So haben sie einen Rundumblick!

Trrrp!

Wärst du eine Robbe, würdest du gespannt auf die Küstenseeschwalben warten, die im April zurück aus der Antarktis kommen. Sie sind Streckenweltmeister! In einem Jahr legen sie um die 30.000 Kilometer zurück. Fast einmal um die Erde!

Pfffiep!

Wärst du eine Robbe, würdest du gespannt auf die Küstenseeschwalben warten, die im April zurück aus der Antarktis kommen. Sie sind Streckenweltmeister! In einem Jahr legen sie um die 30.000 Kilometer zurück. Fast einmal um die Erde!

Pfffiep!

Plötzlich sprintet blitzschnell  eine Horde Sanderlinge an dir vorbei. Putzig. Mit  ca. 20 cm sehen sie aus, als wären es ewige Jungvögel. Sanderlinge haben drei nach vorn weisende Zehen. Der nach hinten gerichtete, vierte Zehn, fehlt ihnen im Gegensatz zu anderen Küstenvögel.

Zschhh!

Zuerst: der Katzenhai. Nicht so groß wie der bekannte Weiße Hai. Aber genauso spannend! Er ist sehr schlank, wird um die 60 bis 100 cm lang. Damit er vor Meeresbewohnern , getarnt ist, ist seine Haut sandfarben und gefleckt. Schwer also im Wasser zu sehen.

Schhh!

Zuerst: der Katzenhai. Nicht so groß wie der bekannte Weiße Hai. Aber genauso spannend! Er ist sehr schlank, wird um die 60 bis 100 cm lang. Damit er vor Meeresbewohnern , getarnt ist, ist seine Haut sandfarben und gefleckt. Schwer also im Wasser zu sehen.

Schhh!

Und dann der Schweinswal. Warum er so heißt?  Aristoteles sezierte eins einen toten Schweinswal. Die  Organe erinnerten ihn eher an ein Schwein, als an einem Fisch. Daraufhin nannte er ihn „Schwein des Meeres“ und zählte ihn zu den Säugetieren.

Tschhh!

Du siehst schon: Als Robbe kann es gar nicht langweilig werden. Und du hast erst einen Bruchteil der Tiere gesehen, die es im Watt und in der Nordsee gibt.